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Diversität bei der VITREA Deutschland

Wir leben Vielfalt

Einrichtungen im Gesundheitswesen sind ein gutes Beispiel für gelungene Integration und darauf können wir stolz sein. Sie leben Vielfalt seit Jahren und Jahrzehnten. Wir alle - unabhängig von der Herkunft, vom Alter, vom Geschlecht oder von der Nationalität - tragen gemeinsam dazu bei, dass kranken und pflegebedürftigen Menschen tagtäglich engagiert geholfen wird.

Diversität als Stärke

Vielfalt wird bei uns schon lange großgeschrieben und gelebt. Deshalb haben wir die Charta der Vielfalt unterzeichnet - als klares Bekenntnis zu einem Arbeitsumfeld, das von Respekt und Offenheit geprägt ist. Bei VITREA wird Vielfalt bereits seit langem gelebt und sie ist unsere Stärke, die zu einem positiven und innovativen Arbeitsklima beiträgt.

Die Charta der Vielfalt ist die wichtigste deutsche Initiative, die sich für die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt am Arbeitsplatz einsetzt. Mit der Unterschrift verpflichten sich die teilnehmenden Unternehmen dazu, Vorurteile abzubauen und ein Arbeitsumfeld zu fördern, in dem jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter individuelle Stärken einbringen kann.

Danjela Koci, Physiotherapeutin im VITREA Rehazentrum Hildesheim

Fachkräftemangel paradox: Fast hätte die ausgebildete Physiotherapeutin Danjela Koci als Servicekraft gearbeitet. Niemand konnte der jungen Albanerin in Deutschland erklären, wie ihre Ausbildung hier anerkannt wird. Im Interview erzählt sie, wie das doch noch geklappt hat.

In Albanien haben Sie als ausgebildete Physiotherapeutin gearbeitet. Warum haben Sie diesen Beruf gewählt?

Weil ich schon immer Menschen helfen wollte. Ich bin christlich erzogen worden, und in Albanien habe ich mich ehrenamtlich für die Armen und Kranken eingesetzt und wollte immer in der Nähe der Menschen sein, die mich brauchen. Deshalb habe ich mich für die Physiotherapie entschieden, um Menschen mit eingeschränkten körperlichen Fähigkeiten Hilfe anzubieten.

Warum haben Sie sich entschlossen, nach Deutschland zu kommen?

Albanien, mein Land, ist wunderbar, es gibt wundervolle Menschen. Aber das medizinische System kann mir nicht die Möglichkeiten bieten, die mir Deutschland bietet.

Wie war Ihr Start hier und konnten Sie direkt arbeiten?

Der Start in Deutschland war schwer! Ich hatte keine Informationen darüber, wie ich in Deutschland als Physiotherapeutin arbeiten kann, und mir hat keiner etwas über den beruflichen Anerkennungsprozess erklärt. Daher habe ich anfangs als Servicekraft gearbeitet. Erst mit Hilfe eines Verwandten und nach vielen Telefonaten haben wir herausgefunden, wie die berufliche Anerkennung möglich ist. Ich musste dafür eine Kenntnisprüfung oder den Anpassungslehrgang an einer Schule für Physiotherapie machen.

Was hat die VITREA Gesundheit Deutschland getan, um Sie bei der Anerkennung Ihrer Ausbildung zu unterstützen?

Im Juli 2021 startete ich mein Praktikum im VITREA Rehazentrum Hildesheim und bin seitdem Teil des Teams. Durch die Hilfe der Kollegen und der Patienten konnte ich meine Deutschkenntnisse deutlich verbessern, sodass mir die Verständigung heute leicht fällt. Die praktische Arbeit mit den Patienten und die Unterstützung der Kollegen hat mir auf dem Weg zur Prüfung sehr geholfen. Und mir wurde zugesichert, dass ich nach meiner bestandenen Prüfung weiterhin im VITREA Rehazentrum Hildesheim tätig sein kann.

Was vermissen Sie aus Ihrer Heimat?

Als ich Albanien verließ und mich von meinen Eltern, meinen beiden Schwestern und meinem Bruder verabschiedete, wurde mir klar, dass sich mein Leben völlig verändern würde. Von diesem Moment an begann ich alles zu vermissen: die Wärme meiner Familie, meiner Verwandten, meiner Gesellschaft und meines Zuhauses; die Sonne, die mich jeden Tag anlächelte (ich konnte sie hier in Deutschland nicht finden ;-)). Aber ich entschied mich dazu, mein Ziel zu verfolgen. Die Abwesenheit meiner Familie und meiner Heimatstadt Pukë verwandelte sich in Stärke und in die Motivation, immer nach vorne zu schauen.

Die VITREA Einrichtungen haben gute Kontakte zu Ämtern und Schulen geknüpft. Ausländische Fachkräfte können sich daher gerne an sie wenden – egal ob sie schon im Anerkennungsprozess sind oder diesen erst starten möchten. Wir wollen es ihnen ermöglichen, sich bei uns weiterzubilden, zu lernen und in ihrem Beruf zu arbeiten.

Von der Patientin zur Mitarbeiterin

​Kim Pflaumann, ehemalige Patientin und nun duale Studentin der Sport- und Bewegungstherapie, VITREA Klinik Hagen-Ambrock: "Als ich als Patientin in die VITREA Klinik Hagen-Ambrock kam, dachte ich, das möchte ich auch machen. Ich war beeindruckt vom Einsatz der Therapeutinnen und Therapeuten für ihre Patientinnen und Patienten. Ich wollte aktiver arbeiten als in meinem Bürojob als Bankkauffrau. Zusammen mit dem Therapeuten-Team entstand die Idee, ein Bachelor-Studium „Sport- und Bewegungstherapie" aufzunehmen. Neben den Praxisphasen besuche ich regelmäßig Vorlesungen an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement."